Neben dem Silent Writing bieten wie in diesem Jahr auch vier Workshops zu den Themen Schreiben im Museum, Schreiben ohne Grenzen, Schreib's mit Rosen und Wortcollagen an.
Für's Schreiben ohne Grenzen bin ich zuständig.
Der Workshop findet am Samstag, 27. Juni 2026 im Pfisterareal (Museum), Alte Landstrasse 100, Thalwil statt.
Liebe Freunde des gehobenen Undergrounds. Der Januar-DreckSack ist soeben erschienen. Mit Stoff von:
Eric Ahrens, Michael Arenz, Niels Biewer, Daniel Bissdorf, William S. Burroughs, Kristian Dimitrijeski, Nikolas Göllner, Florian Günther, Ron Hard, Jürgen Heymann, Jürgen Landt, Robert Mattheis, Matthias Merkelbach, Andreas Niedermann, Ní Gudix, Thomas Meyer-Falk, Henryk Oswald, Karsten Paul, Dee Dee Ramone, Mira Rauk, Steffen Schölzel, Silke Vogten, Vicki Vomit
Meine Wenigkeit hat sich dieses Mal als Fotografin versucht bis hervorgetan. Sehenswert Ihr Lieben. Kauft dat Ding.
Zehn Exemplare auch bei mir, allerdings erst Ende März, wenn ich in Leipzig, wo ebendiese Exemplare derzeit liegen, an der Buchmesse und zurück aus Lettland bin.
Kommt am 10. Januar vorbei zum quatschen oder dann zur Finissage und Buchtaufe am 11. April. Ich freue mich auf Euch. Ich wünsche allen einen guten Start im neuen Jahr.
AUSSTELLUNG SCUTTY WALLS - NASTY ACTS OF REBELLION
Am Samstag, 10. Januar 2026, startet meine neue Ausstellung, powered by the EISLADENvon Kulturverliebt. Vermutlich gibt es keine Vernissage, ich werde aber am 10.1. anwesend sein.
Die grosse Sause findet dann am letzten Tag der Ausstellung zur FINISSAGE am Samstag, 10. April 2026, statt. Inklusive Buchtaufe meines neuen Buchs "Wenn Mao nicht tot wäre", was demnächst bei Moloko erscheint. An der Finissage ist mit Häppchen, Sekt, Buchtaufe mit Lesung und Musik zu rechnen.
Nach drei Jahren Pause ist der PhoBi Almanach endlich wieder erschienen. Thema der 25-er Ausgabe: Zuschreibungen - Abschreibungen mit vielen tollen Beiträgen. Ich bin froh, dass das Kleinod der Sprache und Kunst, wobei Kunst ja auch eine Sprache ist, wieder zum Leben erweckt wurde.
Limitierte Auflage von 500 Exemplaren. Wie immer nur analog hier zu erstehen: PhoBi-Redaktion, Guldeinstr. 48, 80339 München
Lesung von Autorin Susann Klossek aus "Seltsame Früchte" auf der Buchmesse Frankfurt am 18.10.2025, Foto: Miriam Spies
«Seltsame Früchte» an der Frankfurter Buchmesse
SFJ-Mitglied Susann Klossek hat gemeinsam mit Co-Autorin Miriam Spies ein neues Buch verfasst: SELTSAME FRÜCHTE – Eine Hommage an die Jazzlegende Billie Holiday. Vorgestellt wurde es am 18. Oktober 2025 an der Frankfurter Buchmesse.
Wir wollten mehr darüber wissen und Suzanne Schwarz hat Susann Klossek ein paar Fragen gestellt.
Herzlichen Glückwunsch, Susann, zu eurem Auftritt an der Frankfurter Buchmesse. Kannst du uns kurz etwas zum Inhalt des Buches sagen?
Wir nehmen die Lesenden mit unseren jazzig-poetischen Neuinterpretationen von Holidays Songs, inklusive zweier eigener Texte, mit auf eine Reise mitten ins Herz der Harlem Renaissance und in verrauchte Jazzclubs von New York, Philadelphia und Baltimore. 2025 jährt sich Billie Holidays Geburtstag zum 110. Mal. Holiday war weit mehr als eine gefeierte Jazzsängerin: Als schwarze Frau im Amerika der 1930er- bis 1950er-Jahre erhob sie ihre Stimme gegen Rassismus und gesellschaftliche Ungerechtigkeit. Ihr Song «Strange Fruit», an den der Titel des Buches angelehnt ist, wurde zur musikalischen Anklage gegen Lynchmorde, ihre Kunst zur Rebellion. Billie Holiday sang «hinter dem Beat», verwandelte Timing in Poesie – und Schmerz in Schönheit.
Wie erlebst du die Stimmung an der Buchmesse? Vieles geschieht ja in diesen Tagen.
Die Stimmung an der Buchmesse empfinde ich als sehr inspirierend. Zudem bringen die Philippinen als diesjähriges Gastland frische Perspektiven und neue Stimmen auf die Messe – ihre Literatur spiegelt eine faszinierende Vielfalt wider, geprägt von kolonialer Geschichte, politischen Umbrüchen und rund 100 Sprachen, die auf den Inseln gesprochen werden. Das verleiht der Buchmesse zusätzlichen Drive und man kann für einen Moment in eine andere Realität eintauchen. Zwischen den vielen Begegnungen und Gesprächen spürt man, dass Bücher nach wie vor Menschen bewegen – und zwar vornehmlich analog. Dem Buch wurde ja schon mehrfach der baldige Tod vorausgesagt, das kann ich nicht unterschreiben. Und wenn man die Besuchermassen sieht, merkt man: Das Buch lebt, und das gibt Hoffnung.
Susann Klossek liest an der Frankfurter Buchmesse
Weshalb handelt euer neues Buch von Billie Holiday – bist du Jazz-Fan?
Seit fünf Jahren arbeite ich an einer Serie über bemerkenswerte Frauen – bisher habe ich rund 1500 porträtiert. Billie Holiday ist eine davon, und ihr 110. Geburtstag in diesem Jahr hat das Buch zusätzlich inspiriert. Zudem hat mir das Vorgängerbuch meiner Co-Autorin Miriam Spies über die Blues-Legende Bessie Smith so gut gefallen, dass ich die Idee zu einer ganzen Reihe hatte. Ich liebe Jazz, besonders Billie Holiday, und ihre Geschichte sowie die Themen, über die sie sang – Liebe, Gewalt, Widerstand – sind bis heute aktuell.
Seit wann schreibst und publizierst du –als Fachjournalistin behandelst du die unterschiedlichsten Themen, wie geht das?
Ich schreibe, seit ich denken kann, das erste Buch kam 2003 raus. Als Fachjournalistin ist es meine Aufgabe, mich schnell in unterschiedliche Themen einzuarbeiten und den Kern dessen herauszufiltern, was für Leserinnen und Leser relevant ist. Das gilt auch für die Reisereporterin oder die Lyrikerin in mir. Neugier, sorgfältige Recherche und genau zuzuhören, sind dabei entscheidend. Ich habe keine Probleme, mich in ganz verschiedenen Welten zu bewegen – von Literatur über Gesellschaft, Kultur bis IT und Wirtschaft – ohne den roten Faden zu verlieren.
Hast du Respekt oder gar Angst vor KI? Benützt du KI?
Ich nehme an, es geht bei der Frage um generative KI. Ich habe Respekt, aber keine Angst vor KI. Sie ist ein mächtiges Werkzeug, das uns unterstützen kann – etwa bei Recherche oder Strukturierung –, aber kein Ersatz für journalistisches Denken, Sprache und Haltung ist. Ich nutze KI punktuell dort, wo sie sinnvoll ergänzt. Der kreative und ethische Kompass muss beim Menschen bleiben. Was nicht immer gewährleistet ist. Nur schon die ganzen Fragen nach dem Urheberrecht, wenn KI-Anbieter sich ungefragt bei Werken von Autorinnen und Autoren bedienen – wie im derzeit aktuellen Fall von Anthropic, das etwa 500’000 Bücher und weitere Texte zur Schulung seines KI-Chatbots Claude verwendet hatte – sind sehr komplex und noch ungeklärt. Die rasante Entwicklung von KI-Technologien hat bekanntlich bereits zu Arbeitsplatzverlusten in kreativen Bereichen wie Grafikdesign, Übersetzungen und Illustration geführt. KI wird auch zunehmend missbraucht, Stichwort Deepfake. Wenn sich junge Menschen nur noch auf die KI verlassen, verhindert sie vielleicht auch die Entwicklung von Kreativität, Anpassungsfähigkeit, Flexibilität und verhindert das Lernen, um zu lernen. Ganz abgesehen davon verbraucht KI extrem viel Energie. Und sie macht Fehler, weshalb man ein KI-generiertes Ergebnis immer hinterfragen sollte. Aber ganz generell ist KI ein gutes und nützliches Hilfsmittel und ein Fortschritt, der sich nicht mehr aufhalten lässt und mit dem man umzugehen lernen sollte, um nicht unter die Räder zu geraten.
Neugierig? Die erste Lesung in der Schweiz findet am Freitag, 31. Oktober 2025 um 20 Uhr im Kulturraum Thalwil, Bahnhofstrasse 24, 8800 Thalwil statt.
SELTSAME FRÜCHTE
Miriam Spies & Susann Klossek
Brot&Kunst-Verlag / Reihe Lyrik im Quadrat ISBN: 978-3-949933-18-9 11.5 x 11.5 cm 144 Seiten dick – mit 22 Illustrationen von Susann Klossek Preis: 15 Euro / 15 Franken
SELTSAME
FRÜCHTE – Eine Hommage an die Jazzlegende Billie Holiday ist vor zwei Tagen in
Druck gegangen und kann ab sofort bestellt werden. Offizieller Start: 1.
Oktober 2025
SELTSAME FRÜCHTE
Miriam Spies & Susann Klossek
Brot&Kunst-Verlag / Reihe Lyrik im
Quadrat
ISBN: 978-3-949933-18-9
11.5 x 11.5 cm
144 Seiten dick
Mit 22 Illustrationen von Susann
Klossek
Preis: 15 Euro / 15 Franken
Das Buch wird auf der Buchmesse
Frankfurt vorgestellt. Ich werde die Bücher frisch ab Presse aus Frankfurt
mitbringen. Um zu wissen, wie viele ich bestellen muss, bitte ich Euch, bei Interesse
das Buch bitte jetzt, spätestens bis Mittwoch, 1.10.25
zu bestellen.
Ich werde sie dann sofort nach der
Messe am 20.10. an Euch versenden. Bitte Adresse
nicht vergessen, wo ich es hinsenden soll. Es kann natürlich auch bei
Miriam Spies, direkt beim Verlag und überall im Buchhandel bestellt werden. Wer
am 31.10. in den Kulturraum Thalwil kommt, kann es auch dort mitnehmen.
Es wird empfohlen, Ticktes online bis spät. 30.10. zu
kaufen, freie Plätze werden am Abend selbst vom Kulturverein belegt.
Zum Inhalt: Susann Klossek und Miriam Spies nehmen
ihr Publikum mit ihren jazzig-poetischen Neuinterpretationen von Holidays Songs,
inklusive zweier eigener Texte, mit auf eine Reise mitten ins Herz der Harlem
Renaissance und in verrauchte Jazzclubs von New York, Philadelphia und
Baltimore. 2025 jährt sich Billie
Holidays Geburtstag zum 110. Mal. Holiday war weit mehr als eine gefeierte
Jazzsängerin: Als schwarze Frau im Amerika der 1930er- bis 1950er-Jahre erhob
sie ihre Stimme gegen Rassismus und gesellschaftliche Ungerechtigkeit. Ihr Song
«Strange Fruit», an den Titel des Buches angelehnt ist, wurde zur musikalischen
Anklage gegen Lynchmorde, ihre Kunst zur Rebellion. Billie Holiday sang «hinter
dem Beat», verwandelte Timing in Poesie – und Schmerz in Schönheit.
Kommt vorbei, wir freuen uns auf Euch. Da die Plätze begrenzt sind, Tickets bitte online vorher besorgen. Am Abend selbst werden freie Plätze vom Kulturverein okkupiert, der vorher dort seine jährliche Generalversammlung hat.