Dienstag, 15. November 2011

Auf dem Weg zu den Schweizermachern



Im Morgenrocke komm daher
Der Text der Hymne ist gar schwer
es frömmelt schwer ich halts nicht aus
muss treten vors Gemeindsratshaus

Will Schweizer werden, ach herrje!
Hatt ich dabei gar ein' im Tee?
Nun muss ich pauken die Geschicht
Vom Rütlischwur und wie Tell ficht

Und wie die sieben Zwerge heissen
In welche Richtung sie uns weisen
Warum ich will, wo Thalwil liegt
Und wo man echte Weggli kriegt

Und Chuchichäschtli und so Sachen
und worüber Schweizer lachen
wenn sie hornussen und schwingen
und dabei die Hymne singen

Dass sie JA stempeln will ich hoffen
Am Abend wird darauf gesoffen
Und wenn sie sich verweigern
werd ich nen Pass ersteigern

(die Schreibende ist auf dem Weg zu ihrer Prüfung vor dem Einbürgerungsausschuss)

Hundstage

Bild: Susann Klossek

Montag, 14. November 2011

Aufgeklärt


Der plötzliche Tod des Delphins Shadow im Freizeitpark Connyland nach einer Technoparty ist geklärt. Wie die Obduktion zeigte, stand der Delphin unter Extasy. In einem Abschiedsbrief, den seine Betreuer erst jetzt gefunden haben, hatte Shadow geschrieben, er habe es satt gehabt, immer als Fisch bezeichnet zu werden und für dummdreiste Parkbesucher durch Reifen zu springen. Für seine Beerdigung hat sich der Fi, pardon Meeressäuger, Moonlight Shadow von Mike Oldfield gewünscht.

Zu Berlusconis Rücktritt




Berlusconi ist also zurückgetreten, schön, schön. Aber aufgepasst! Unsere Tontechniker haben jetzt hörbar gemacht, was Mister Bunga-Bunga bei seinem Abtritt noch vor sich hingemurmelt hat: "Heute ist nicht alle Tage, ich komm wieder, keine Frage!"

Im italienischen Parlament wurde vor seinem Rücktritt übrigens eine Werbebroschüre der Fluggesellschaft Ryanair verteilt (Bild 1). Darauf sieht man, wie Berlusconi einen Reisekatalog in den Händen hält. Darauf sind einige halbnackte Frauen an einem fernen Strand zu sehen. Der Text dazu lautet: Lieber Silvio, eine weitere Gelegenheit, mit Ryanair abzuhauen. Hinflug: 9 Euro 99

Ryanair hat sofort reagiert und sich für seinen neuen, prominenten Fluggast schon etwas einfallen lassen, wie einschlägige Medien berichten: Die Porno-App für Passagiere (kein Scherz):  

Und auch die Frauen in Zürich (siehe Bild 2 einer demonstrierenden Femen-Aktivistin am Sihlquai) haben interessante Ideen, um Berlusconi nach seinem Rücktritt bei Laune zu halten. Er wird also weiter (e)regieren.

Samstag, 12. November 2011

Mittwoch, 9. November 2011

KRISE





Krise, Krise, ich hör immer nur Krise! Dabei birgt doch jede Krise auch eine Chance. Eine Chance auf eine noch grössere Krise. Finanzkrise, Wirtschaftskrise, Eurokrise, Sinnkrise, Lebenskrise. Im Grunde genommen ist das ganze Leben eine einzige riesige Krise, gelegentlich durch ein paar Stunden Schlaf, die eine oder andere Mahlzeit und ein bisschen Stuhlgang unterbrochen.

Im Grunde sollten wir's also gewöhnt sein. Trotzdem jammern wir rum wie die Weicheier, Warmduscher, Vorwärtseinparker und haben Angst um unsere Arbeitsplätze, über die wir doch sowieso den ganzen Tag fluchen wie die Galorensträflinge. Freuen wir uns doch über die Krise, denn Krisen machen durchaus Sinn. Freuen wir uns über abgebrochene Verhandlungen, serbelnde Industrien, losgetretene Töchter, Handtuch werfende Bosse und Tzatziki. Wer weg ist, steht uns nicht mehr im Wege.

Das wusste Darwin schon, als er die natürliche Auslese erfunden hat. Wer schon einmal Froschlaich gesammelt und beobachtet hat, wie er sich zu Fröschen entwickelt, weiss, dass nicht jedes Ei zu einem ausgewachsenen Frosch heranreift und nicht jeder Frosch zum Prinz mutiert. Das ist in der Wirtschaft nicht anders. Ist die Krise zu stark, bist du zu schwach.

Montag, 7. November 2011

Probleme mit der Zauberformel?



Die Schweizer Politiker haben Probleme mit der Zauberformel. Wer soll nur in den Bundesrat? Wie soll die Konkordanz aussehen? Soll man sich rechnerisch oder inhaltlich einigen? Oder Widmer-Schlumpf alleine regieren lassen? Für die rechnerische Variante kommt jetzt Hilfe aus Schweden: zwei mal drei macht vier, widewidewitt und drei macht neune... Sollte es dann immernoch zu keiner Einigung kommen, wäre eine weitere Möglichkeit das Modell Belgien. Die waren anderthalb Jahre ohne Regierung und keiner hat sie vermisst.

Aus unserer Reihe "Berühmte Zitate"




 
Heute: "Ich mach mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt."
                                                       Giorgos Andrea Papandreou

Sonntag, 6. November 2011

DUCE UND ICH




Samstag, 5. November, 21.32 Uhr
Ich gehe mit meinem Hund spazieren
Ich habe gar keinen Hund
Wenn ich einen hätte würde ich jetzt mit Mussolini
(so hiesse der Mops)
Um den Block gehen
"Ich geh mal mit dem Duce Gassi!"

Als ich so übers Kopfsteinpflaster strauchle
Steht am Strassenrand ein blonder Engel
Keine Flügel aber schöne Locken
Er lächelt zuversichtlich
Lichtdurchflute mich lichtdurchflute mich, denk ich
Der Engel nickt erst
Dann verzerrt er das Gesicht zu einer Grimasse
Der Duce hat sich gerade in seiner rechten Wade festgebissen
Das weisse Gewand des Engels tränkt sich mit Blut
Er öffnet ein Red Bull und fliegt davon

Ich muss ihn loswerden den verdammten Köter, denk ich
"Guck ma da oben", sag ich
Und während Duce dummdreist ins dunkle Nichts starrt
Renne ich und renne und renne
Irgendwas winselt
Ich glaube meine Lunge
Dann ist Ruhe
Im Schaufenster von Radio/TV Meyer laufen Flachbildfernseher
Auf Arte penetriert Marcel Reich-Ranicki den Intendanten des ZDF
Mit seinem Fernsehpreis
Der Intendant lächelt verklärt
Um sein Haupt das Ambilight der Fernsehgeräte
Einem Heiligenschein gleich

"Ich will für Amerika etwas Grosses schaffen"
Sagt Joe the plummer und setzt zwischen zwei Bier
Einen Riesenhaufen in Pyramidenform
Der selbst die Ratten in Ehrfurcht erstarren lässt
Der Psychoanalytiker von Woody Allen
(indianischer Name: ‚Der mit der Adoptivtochter vögelt‘)
Schüttelt resigniert den Kopf
Auf der Couch liegt Obama und blättert in der Bibel
Aus der Ben Becker am anderen Ende der Welt theatralisch rezitiert
Während Mittvierzigerinnen in der ersten Reihe multiple Orgasmen vortäuschen

Die Katzen tragen nachts nicht mehr grau
Sie haben die Schnauze voll vom Einheitsbrei der Pelzindustrie
"Back to black" tönt es aus der Katzenpension am Züriberg
Eine Siamkatze zieht sich gerade eine Line ins zu kurz geratene Näschen
Das Zeug hängt ihr überall im Fell
Ein Subaru Baujahr 82 überfährt in Japan einen deutschen Passanten
Und verschwindet im Nebel von Tokyo
"Andre Länder andre Sitten", röchelt der Passant und tritt ins Licht
Eine Geisha schminkt sich ab und lächelt
Sie hat ihrem Gast heute Fugo serviert
(unsachgemäss zubereitet)
Auch der Gast tritt ins Licht
Der Passant und der Gast tauschen auf der anderen Seite Visitenkarten aus

In Berlin Mitte fällt gerade ein Herzinfarktpatient
Vom Licht in ein finsteres Land
Er fällt ins beschissene Dasein zurück
Wenn man seine Ruhe haben will
Darf man vor allem nicht aus dem Rahmen fallen
Manche Schicksalsübungen übersteht man
Allerdings anders als erwartet
Er jedenfalls hat es gründlich vermasselt
Tränenüberströmt sinkt seine Gattin
Auf den grünen Plastikstuhl im Warteraum der Intensivstation
Und die Nachtschwester kann sich endlich wieder ihrem Azubi widmen
Sie verstehen sich ohne Worte
Er will mal Gynäkologe werden

Ich komme an eine Tankstellte
Da sitzt er wieder
"Mensch! Duce altes Haus", sage ich
"Das heisst Hund! Altes Haus", sagt Duce
"Und wie oft soll ich dir noch sagen, mein Name ist Dutschke!"
"Ja, ja Rudi, April 68, alles klar“, sag ich
Der Duce hebt das Beinchen zum Gruss
Und markiert den Reifen eines tiefergelegten 4er BMWs
"Nimscht Töle weg da oder eins in Fresse"
Ich denke noch meint der jetzt mich oder den Duce
Dieser nette Mitbürger mit Migrationshintergrund
Aber eine Faust in meinem Gesicht beantwortet die Frage bereits

Der Duce wedelt fröhlich mit dem Schwanz
In der Bar neben der Tanke sitzt mein Freund am Tresen
Manchmal fühlen wir uns noch voneinander angezogen
Selten allerdings im selben Augenblick
Unsere Beziehung ist wie die Titanic
Nicht mehr zu retten
Trotzdem steuern wir mal fröhlich auf den Eisberg zu
Wir ham ja nichts zu verlier‘n
Die Unschuld is weg
Die Jugend is weg
Das Geld is weg
Duce is
Is leider nicht weg
Duce hat die Schnauze im weissen Pulver
Und steckt in der siamesischen Muschi
Mein Gott was für ne Sau, denk ich
Hat wohl zu viel Oswald Kolle geguckt
Einfach kein Anstand die modernen Tölen

Donnerstag, 3. November 2011

Aus unserer Reihe "Berühmte Zitate"


Heute: "MIT DEM WISSEN WÄCHST DER ZWEIFEL."
                                     
                                           Daniela Katzenberger

Mittwoch, 2. November 2011

Herr Merz und sein Trauma



Kaum ist Gaddafi unter der Erde, kommt auch wieder Merz aus seinem Abwasserrohr gekrochen und spricht über sein Gaddafi-Trauma im Zusammenhang mit der Befreiung der Schweizer Geiseln (die Älteren von Ihnen werden sich an den Fall erinnern). Um ein Missverständnis ein für alle Mal auszuräumen: Im Zitat von Merz im Blick, noch im letzten Moment habe EDA-Chefin Calmy-Rey ihn vom Treffen mit Gaddafi abhalten wollen, mit den Worten: «Il est fou – er ist verrückt.» sei nicht Gaddafi gemeint gewesen. (siehe Bild: Merz mobilisiert seine Kühe zur Befreiung der Geiseln)

Übrigens ist jetzt herausgekommen, dass die Geiselnahme der beiden Schweizer von Peer Steinbrück in Auftrag gegeben wurde, um die Schweiz handzahm zu machen. Hat auf jeden Fall besser gewirkt, als erst die ganze Kavallerie zu bemühen. Besonders weil die Deutschen ja gar keine Kavallerie mehr haben, seit sie die Wehrpflicht abgeschafft haben. Wäre schon peinlich gewesen, wenn Steinbrück alleine in Helvetien eingeritten wäre.

Montag, 31. Oktober 2011

Eine Lesung und ihre Folgen


Ich war am Samstag an einer Lesung oder besser Performance. Die vier Vortragenden liessen sich mit "naja, geht so" (ok, ok, eigentlich ganz gut) über "geht grad noch", "geht schon nicht mehr wirklich" bis "geht gar nicht" beschreiben. Besonders Performer Nummer 3 strapazierte die Nerven der Audienz mit pseudophilosophischen Ergüssen und selbstverliebten Gesten, die er zwischendurch mit sexuellen Perversitäten etwas auflockerte, die dem zwinglianisch angehauchten, bildungsbürgerlichen Teil der Anwesenden etwas zwischen Entsetzen, Schamesröte und tödlicher Langeweile in die Antlitze zwangen. Mein Begleiter tat das einzig Richtige, als er sich in der Pause mit dem Satz "Diese Scheisse tue ich mir nicht noch eine Stunde an" verabschiedete und von Dannen sprang.

Ich selbst harrte bis zum bitteren Ende aus. Ein böser Fehler, wie sich später herausstellen sollte. Kaum zu Hause angekommen, musste ich als erstes dringend die Latrine aufsuchen, um mich zu entleeren. Es stank penetranter als gewöhnlich. Als ich in die Schüssel schaute, lag da der Text des 3. Performers. Zu Tode erstarrt war es mir gerade noch möglich, ihn schnell hinweg zu spülen. Aus der Kanalisation hörte ich die Ratten hysterisch schreien. Sie schworen Rache. Ich wusste, es würde ein Blutbad geben.

Neues aus meinem Fototagebuch

Samstag, 29. Oktober 2011

Dieser Weg wird kein leichter sein...


Auf dem Weg zur ganz grossen Filmkarriere hiess es auch Scheiss-Jobs anzunehmen. Auch Franz Xaver Kötz blieb davon nicht verschont. Mit einer gewissen Abscheu spielte er Commander Cum Cat in der neuen Science Fiction Softporno Serie "Per(ver)ser Katzen im Weltall".

Freitag, 28. Oktober 2011

Politisch korrekt


Paul war stets politisch korrekt. Er hielt sich an Gesetze und Regeln und brachte die Dinge zu Ende. Er diente der Obrigkeit und führte aus, was von ihm verlangt wurde. Darum war es nur konsequent, als er beim Pilzesuchen mit der Gattin auf das abgebildete Schild im Wald traf, dass er sein Gewehr lud und selbige erschoss.

Donnerstag, 27. Oktober 2011

Zerstreut?



Als sie ihren Schatten auf dem Asphalt sah, fiel Heidi endlich wieder ein, was sie heute morgen vergessen hatte: Den Fallschirm.

Dienstag, 25. Oktober 2011

INDIVIDUALITÄT




Wir alle befinden uns in sozialen Systemen, denen es auf
Individualität nicht ankommt. Je weniger Sie sich durch einen
festen Rahmen der Gesellschaft bestimmen lassen, um so
grösser wird Ihr Bedürfnis sein, sich als etwas Besonderes zu
fühlen. Keiner ausser Sie weiss – und selbst das ist mitunter
ein schwieriges Unterfangen – wie es ist, Sie zu sein. Sie
können sich vorstellen, wie es ist, ein Hängebauchschwein zu
sein, aber Sie werden es niemals wirklich empfinden und
wissen, weil Sie einfach kein Hängebauchschwein sind. Auch
wenn Sie womöglich so aussehen.

Freitag, 21. Oktober 2011

Selbst ist der Raucher


Seit Zigaretten immer teurer wurden, hatte sich Helmut im Keller eine heimliche Glimmstengel-Zucht zugelegt. Es war einfacher als er dachte: Er musste sich nur eine Königin und ein paar fette Drohnen besorgen, die Arbeitsbienen kamen dann von ganz alleine. Für den Vertrieb heuerte er ein paar Vietnamesen an. Das Geschäft lief ausgesprochen gut. 

An einem Dienstag im Oktober klärte sein Hausarzt ihn auf: "Ich hatte Zigarettensucht gesagt, nicht -zucht!", wetterte dieser. Doch Helmut liess sich nicht beirren. In Kürze würde er eine Anti-Nichtraucher-Partei gründen und war sich ziemlich sicher, bereits 2013 in den Bundestag einzuziehen.

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Neues von Kowalsky


Erste Erfolge für Rudi Kowalsky: Nach seiner Ankunft in Las Vegas - Kowalsky hatte sich beim Aussteigen aus dem Flugzeug das rechte Hinterbein gebrochen - bekam er aufgrund seines Handicaps seinen ersten kleinen Werbeauftrag von der Agentur für Integration behinderter Haustiere. Im Bild sehen Sie das schwarze Schaf als Hund verkleidet, wie er Werbung für Hopkins Hundebrei macht. Kowalsky war am 6. Oktober dieses Jahres aus seinem Heimatort Oberursel geflüchtet, nachdem er jahrelang als schwarzes unter weissen Schafen gemobbt wurde. 

E-Mails und andere Belästigungen



E-Mail von heute morgen: "Alles für Ihr iPhone!" Klingt wie alles für Ihr Kleinkind oder alles für das Haustier. Ich habe kein iPhone. Ich gehöre einer verfolgten Randgruppe an. Ich habe auch kein Kleinkind. Und NEIN, ich habe auch kein Haustier. Ich werde einsam und allein, ohne soziale Kontakte, elendig in meiner Wohnung verrecken und erst gefunden, wenn es schon durch die Tür durchstinkt. Freunde gibt es ja nur noch virtuell, auf Facebook. Da freut sich gerade Peter M. über seinen eigenen Link. 20 Leuten gefällt das. 3 weiteren Leuten gefällt, dass das 20 Leuten gefällt, dass Peter M. sich über seinen eigenen Link freut. Wer ist eigentlich Peter M.? Offensichtlich einer meiner Freunde, aber ich kann mich nicht an ihn erinnern. Ich klicke auf den Link, der Peter gefällt. Er führt ins Nichts. Also besser, als ich dachte. Ein Känguruh betritt mein Büro und ruft mit erhobener Pfote "Vegetarier aller Länder vereinigt Euch!" "Das heisst Proletarier", sage ich. Das Känguruh versetzt mir mit dem Hinterbein einen linken Haken. Ich gehe zu Boden und sehe gerade noch, wie sich das Känguruh an meinen Schreibtisch setzt und sich die neuesten Gadgets für sein iPhone bestellt. 

Dienstag, 18. Oktober 2011

(Bundes)Trojaner und andere Pferde


(Anm. d. R.: Bei Guido handelt es sich nicht um einen gescheiterten deutschen Aussenminister, sondern um Guido Balmer, Sprecher des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements)

Montag, 17. Oktober 2011

Berufswunsch


(Kleiner Tipp an die Leserschaft: Verschiedentlich wurde ich darauf hingewiesen, dass man die Schrift in den Sprechblasen der Fotos schlecht lesen könne, da sie zu klein sei. Dieses Problem lässt sich ganz einfach lösen, indem Sie einfach mal aufs Bild clicken. Danke. Weitermachen.)



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Soeben ist die Nummer 9 von LOST VOICES - a small, young literature and art magazine for unknown writers and artist from everywhere - erschienen. Dieses Mal auch mit zwei kleinen Beiträgen von mir. Einfach mal reinschauen unter: http://www.issuu.com/elvau

Samstag, 15. Oktober 2011

Freitag, 14. Oktober 2011

Rat zum Wochenende


Freue mich täglich bei der Fahrt im Zürcher Tram über die netten Verbotsschilder. Dieter Nuhr sagte kürzlich: "Ich habe nie geraucht. Aber wenn man das jetzt bald nicht mal mehr im Freien darf, dann fang ich damit an!"

Und hier mein Spruch für Euch:

DER MENSCH HAT EIN RECHT AUF UNVERNUNFT!!!

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Erwartungen



Jetzt lag ich drei Tage und Nächte vor dieser verdammten Garagenausfahrt und es hat mich einfach keiner abgeschleppt. Scheisse! Langsam verzweifelt, Eure S.

"Frisch"fleisch-Skandal beim Coop



In einer Coop-Filiale soll eingeschweisstes Fleisch nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums als Frischfleisch an der Theke wieder aufgetaucht sein (siehe Bild). Hier die Antwort von Coop: "Das ist kein Gammelfleisch, wir wollten nur unseren vegetarischen Kunden einen Anreiz geben."

Dienstag, 11. Oktober 2011

Greco und die Parteienfinanzierung



Drago Kos, Präsident der Greco-Kommission: "Wir werden der Schweiz eine Reihe von Empfehlungen abgeben." Die SVP fragt: Sollte einer mit diesem Namen überhaupt jemandem Empfehlungen geben? DRAGO KOS klingt wie der phonetische Alptraum jedes Schweizer Einwanderungs- und EU-Gegners.

Montag, 10. Oktober 2011

Frauen, nein danke! - Kurioses aus dem Schweizer Alltag



Beim Zürcher "Sechseläuten"-Umzug will künftig auch die Zunft der Frauen regelmässig mitlaufen, wogegen sich die männlichen Zunft-Traditionalisten vehement wehren. Die Männerfront ist entzweit: Während einige Mitglieder die Frauenzunft unter der Bedingung wieder mitlaufen liessen,wenn mindestens eines ihrer Mitglieder zusammen mit dem Böögg als Hexe auf dem Sechseläutenplatz verbrannt werden würde, wollen andere sogar noch einen Schritt weiter gehen und den Frauen auch wieder das Wahlrecht entziehen.

Neues von Kowalsky


Was bisher geschah: Nachdem sich Rudi Kowalsky am 6. Oktober 2011 aus seiner Heimatgemeinde Oberursel ungefragt und für immer verpisst hatte, um als Nackttänzer in Las Vegas Karriere zu machen (unser Blog berichtete), ist er vorerst in der italienischen Region Apulien steckengeblieben. Kowalsky erhofft sich durch seine Ministrantendienste das für die Überfahrt in sein neues Leben benötigte Kleingeld zusammenzusparen. Wir bleiben dran.

Samstag, 8. Oktober 2011

Ungesund!


Aus unserer Reihe "Fundstücke aus dem Internet" hier ein Beitrag zur allgemeinen Volksgesundheit: Den ganzen Tag vor der Glotze hängen, kann zu erheblichen körperlichen (und geistigen) Beeinträchtigungen führen.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Mobbing


Verstört schauten die Gemeindemitglieder auf den achtlos dahingeworfenen schwarzen Fellmantel von Rudi Kowalsky. Viel zu lange hatten sie ihn als schwarzes Schaf der Gruppe weder ernst genommen noch verstanden. Jetzt war er von ihnen gegangen. Hatte sich ohne ein Wort für immer verabschiedet. Kowalsky war fest entschlossen Karriere als Nackttänzer in Las Vegas zu machen.
(Wir werden seine Karriere auf diesem Kanal verfolgen.)

Montag, 3. Oktober 2011

Die Adler sind gelandet


Wozu braucht die Schweiz 55 Kampfjets? Um bei einem Angriff der deutschen Kavallerie die 46 Ständeräte, 7 Bundesräte, die Bundeskanzlerin in je einem Jet und in einem weiteren die 200 Nationalräte auszufliegen. Wohin? Egal. Hauptsache raus damit.

Stimmt mit an: Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld? Wer hat so viel Pinke, Pinke....

Ermotti goes to UBS



Sergio Ermotti, seit dem Wochenende CEO ad interim bei der UBS, will seine externen Mandate nochmals überprüfen, sofern er definitiv Konzernchef der UBS wird. Wörtlich sagte er: "Ich muss erstmal die Tigerente fragen."

(Anmerkung: Der Gag mit dem Janosch-Buch kam am 2.10. in der Sendung Giaccobo/Müller, s'isch mini Idee gsi, da ich Gast-Gagschreiber bin, was die Sendung allerdings auch nicht besser macht.)