Dienstag, 8. März 2016

Zum Internationalen Frauentag



Gedanken zum Internationalen Tag der Frau:

Gratulation an alle Frauen, dass die Welt an einem Tag mal an uns denkt. Es ist schön, dass wir wahrgenommen werden. Immerhin in unseren Breitengraden.

Ich finde nicht, dass ich mich mit allen Frauen solidarisieren muss, nur weil ich eine Frau bin. Es gibt Arschloch-Frauen, wie es Arschloch-Männer gibt. Ich habe auch nichts gegen Männer. Manchmal aber einfach auch nichts für Euch.

Aber ich solidarisiere mich mit allen Frauen dieser Erde, so lange sie ungerecht behandelt, erniedrigt, gedemütigt, gequält und vielerorts als Menschen zweiter Klasse behandelt werden.

Der Kampf geht weiter bis ...

... keine Frau mehr ihre ungeborene Tochter abtreibt oder ihr Baby auf den Müll wirft, weil es ein Mädchen ist

… kein Mädchen mehr die grausamen Qualen einer Genitalbeschneidung durchleben muss

… es keine „Ehrenmorde“ gibt, weil eine Frau vergewaltigt wurde oder weil sie einen westlichen Freund hat

... alte Frauen nach dem Tod ihres Mannes nicht mehr auf die Straße geworfen und sich selbst überlassen werden

… es keine Zwangsprostitution mehr gibt

… minderjährige Mädchen nicht mehr arbeiten müssen

… es keine Zwangsheirat mehr gibt

… es keine häusliche Gewalt gegen Frauen und keine sexuelle Ausbeutung in der Ehe mehr gibt

... jede Frau sich kleiden und durch die Welt gehen darf, wie sie will, ohne dafür einen Kopf kürzer gemacht zu werden

... jedes Mädchen, jede Frau lieben wen sie will und ihre Sexualität leben darf, wie es ihr gefällt, ohne Gefängnis oder eine Steinigung zu riskieren

... jede Frau, überall, offen ihr Meinung äussern kann
 
… keine Frau mehr Opfer eines Säureanschlags wird wegen Eifersucht, sexueller Zurückweisung oder "inadäquater" Mitgift

… keine junge Frau das Gefühl mehr hat, sie müsse ihr Jungfernhäutchen wieder herstellen lassen

… keine Frauen mehr mit k.o.-Tropfen ausser Gefecht gesetzt und missbraucht werden

... jede Frau, überall, ihr Wahlrecht ausüben kann

… keine kleine Mädchen mehr an Beautycontests geschleppt werden

… Model-Agenturen nicht mehr Magersüchtige über den Laufsteg laufen lassen

... jede Frau für gleiche Arbeit denselben Lohn wie ein Mann erhält

... jedes Mädchen Zugang zu Bildung erhält und zu einer selbstbestimmten, unabhängigen Frau wachsen kann

Lasst Euch feiern, aber nicht unterbuttern. Und macht Euch nicht abhängig, egal von wem.

Donnerstag, 3. März 2016

Es geht auf die Rennbahn



An alle in und um 
ZÜRICH
haltet Euch mal
 Sonntag, 10. April 16, (voraussichtlich Nachmittags) frei. 
Bin am Lesung/Performance/Buchvernissage eintüten. 
Offizielle Einladung folgt. 
Gruss, Frau Klossek

Albtraum




Mit Donald Trump als möglichen Präsidentschaftskandidaten ist der Albtraum der Republikaner Realität geworden. Bis dato hatten sie ja meist mit ihren Präsidenten aufs eigene Volk und die Welt gepisst, mit Trump würde der Strahl das eigene Bein einnässen. Die Panik ist in ihre Gesichter geschrieben. Man darf gespannt sein, ob sie gegen den bösen Clown in letzter Sekunde noch eine Alternative aufbieten werden. Die Köpfe laufen sicher heiß. Trump, der Held der Verbitterten und der kleinen Leute. Retten wird der Milliardär und Maestro der Angst die jedoch nicht.

Angela Merkel würde sich mit ihm, so hinter den Kulissen, sicher gut verstehen. „Angela“, würde er breit grinsend sagen und sie gönnerhaft in den Arm nehmen und ein bisschen knuffen und schütteln, und ihren Vornamen würde er wie jenen von Angela Davis aussprechen und sie würde sich gebauchpinselt fühlen, dass sie den Namen einer Bürgerrechtlerin trägt, „hast Du gewusst, dass mein Großvater Deutscher war? Und sein Freund von der gegenüberliegenden Straßenseite hieß Heinz. Heinz Ketchup, you know?“ Und sie würde mit den Augen klimpern und säuseln „Ich liebe Ketchup. Und Donald Duck. Aber das war ja verboten in der DDR, darf ich mal Dein Toupet anfassen?“

Dienstag, 1. März 2016

Einladung zur Lesung


Liebe Leser guter Literatur

Im Rahmen der Leipziger Buchmesse lädt Michael Schweßinger am 18.3.2016 um, 19 Uhr wieder Poeten und Musiker zur langen hinZundkunZ-Lesenacht (Leipzig, Georg-Schwarz-Straße) ein. 

Für mich ist es auch die Vernissage und erste Lesung zu meinem soeben im gONZo-Verlag erschienenen Buch mit dem Titel


Pferde wetten nicht auf Menschen

Ein Roadtrip auf über 320 Seiten durch 36 Städte weltweit. Darunter solch Exoten wie Darmstadt, Feldkirch, Bern oder St. Gallen, aber auch beschauliche Ortschaften wie Port Louis, Tanger, Havanna, Bogota, Honolulu oder Reykjavik. 



Wer das Buch bis 6. März bestellt (kurzes Mail an: sklossek@gmail.com), erhält ein handsigniertes Exemplar und eine portofreie Lieferung. 

Preis: D/A: 18 Euro / CH: 22 Franken


Ich freue mich auf zahlreiche Bestellungen. Herzlich, Susann