Dienstag, 10. Juli 2012

Philosophie am Nachmittag, heute: Sex



Das Magische an neuen sexuellen Beziehungen ist die

Jungfräulichkeit der Seelen. Wechseln Sie deshalb nicht nur

die Stellung, sondern hin und wieder auch die Rollen oder

den Partner. Sorgen Sie für Überraschungen. Nichts ist

langweiliger als Vorausschaubares. Üben Sie sich im

Tabubruch. Evolutionsgeschichtlich betrachtet ist der Mensch

nicht für monogame Beziehungen gemacht. Dummerweise

ist er jedoch komplett unfähig, gelassen und ohne

Eifersuchtsdramen und Kriegserklärungen eine polygame

Lebensweise zu führen. Er befindet sich also, insofern er

kein Mormone ist, ständig im Dilemma, sich zwischen treuer

Enthaltsamkeit und latenter Lust entscheiden zu müssen.

Das gelingt ihm in der Regel nicht. Scheiss drauf!

Keine Kommentare:

Kommentar posten